Darauf ist beim Kauf einer digitalen Wasserwaage zu achten
Die Wasserwaage ist ein unverzichtbares Werkzeug für Verbraucher, die Möbel in ihrer Wohnung aufstellen oder montieren wollen. Soll das Möbelstück wirklich akkurat stehen, sollte der Käufer darauf achten, dass die Wasserwaage eine hohe Messgenauigkeit besitzt. Allerdings gibt es zahlreiche verschiedene Arten von Wasserwaagen. Viele Heimwerker schätzen die digitale Wasserwaage, weil sich damit Neigungen und Winkel äußerst genau bestimmen lassen. Jedoch dauert die Berechnung länger als bei einer analogen Wasserwaage.
Platz | Produkt | Details | Bewertung | Shop | ||||||||
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1 | Digitale Wasserwaage | Sehr einfache Bedienung Beste Präzission Sehr robust Sehr kompakt |
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2 | Stabila 196-2 | Digitaldisplays auf Knopfdruck beleuchtet sehr hohe Präzission Länge 81 cm Äußerst robust |
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3 | AGT Neigungsmesser | präzise Horizontal- und Vertikallibelle klein und kompakt günstiger Preis |
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Wichtig ist auch bei günstigen Modellen die Präzision der Messungen. Das kann jeder Heimwerker aber auch selbst bestimmen: Er überprüft einfach eine ebene Fläche. Dann dreht er die Wasserwaage um 180 Grad. Steht die Libelle nun auf der gleichen Einstellung, handelt es sich um ein präzises Werkzeug.
Die verschiedenen Arten von Wasserwaagen:
Die analoge Wasserwaage lässt sich schnell einstellen und einfach bedienen. Mit einer Abweichung von einem bis drei Millimetern pro Meter sind die Messungen halbwegs genau. Diese Messgenauigkeit reicht für die meisten Projekte im Haushalt oder im Garten aber völlig aus.
Die digitale Wasserwaage bietet zahlreiche Möglichkeiten, um Winkel auszumessen und liefert mit einer Abweichung von weniger als einem Millimeter pro Meter sehr genaue Ergebnisse. Zudem gibt sie ein akustisches Signal ab, wenn ein bestimmter Winkel erreicht ist. Jedoch ist die Messung etwas träger als bei einer analogen Wasserwaage. Der große Vorteil der digitalen Wasserwaage besteht darin, dass die Messung sowohl auf dem LC-Display als auch auf der Libelle abgelesen werden kann. Letztere ist aber etwas ungenauer.
Die Laser-Wasserwaage eignet sich für große Arbeitsbereiche und liefert Ergebnisse mit einer Abweichung von einem bis drei Millimetern je Meter. Allerdings sind diese Modelle schwierig zu justieren und haben einen hohen Anschaffungspreis. Bevorzugt werden Laser-Wasserwaagen im Innenbau eingesetzt.
Die wichtigsten Kriterien für den Kauf einer Wasserwaage
Ein wichtiger Faktor ist die Länge der Wasserbereich, die nach dem Einsatzzweck gewählt werden sollte. Die Länge der erhältlichen Wasserwaagen reicht von 20 Zentimetern bis zu drei Metern.
– 20-Zentimeter-Wasserwaagen werden bevorzugt für den Möbelbau, Elektroinstallationen und Fliesenlegerarbeiten verwendet. Das gilt auch für 30-Zentimeter-Wasserwaagen, weil die Messflächen für andere Arbeitsbereiche zu gering sind.
– 80-Zentimeter-Wasserwaagen gelten als Allzweck-Messwerkzeuge für Heimwerker, weil sie sich vielfältig nutzen lassen.
– 100-Zentimeter-Wasserwaagen sind die bevorzugten Messgeräte beim Mauern. Genutzt werden sie aber auch für das Verlegen von Fliesen und Platten.
– 200-Zentimeter-Wasserwaagen sind die Messgeräte der Wahl, wenn es beispielsweise darum geht, Wände zu begradigen.
– 300-Zentimeter-Wasserwaagen werden üblicherweise verwendet, wenn Fußböden saniert werden, sofern Ausbesserungsarbeiten an der Bodenplatte notwendig sind.
Interessierte Heimwerker sollten außerdem ein Augenmerk auf die Libellen legen. Hier wird zwischen vertikalen, horizontalen und 45-Grad-Libellen unterschieden. Bei den meisten Modellen ist eine horizontale oder eine vertikale Libelle verbaut.
Auch das Zubehör sollte in die Kaufentscheidung mit einfließen. Beispielweise schätzen Elektriker die sogenannten Gefälle-Wasserwaagen, welche mit einem Magneten ausgestattet sind. Der Grund: Sie haben beide Hände zum Arbeiten frei. Laser-Wasserwaagen werden oftmals mit einem Stativ als Zubehör ausgeliefert, hier ist allerdings für die genaue Justierung einiges an Fingerspitzengefühl erforderlich.
Vor allem Profi-Handwerker legen größten Wert darauf, dass die Wasserwaage aus qualitativ hochwertigem Material hergestellt ist. Der Korpus besteht in den meisten Fällen aus Metall, Kunststoff oder Holz. Letztgenanntes Material ist allerdings empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen, was die Messgenauigkeit beeinträchtigen kann.